Wann warst du eigentlich das letzte Mal auf der Homert?

Wann warst du eigentlich das letzte Mal auf der Homert?
Für viele von uns ist der höchste Punkt des Homert-Höhenzuges ein vertrauter Ort – schließlich liegt er direkt vor unserer Haustür.
Früher war die Homert ein beliebtes Ausflugsziel. Wer sich auf den Weg machte, erreichte den Gipfel nach etwa einer Stunde auf gemütlichen Wanderwegen. Heute geht es noch schneller: Mit dem E-Bike ist man von Salwey aus in rund 15 Minuten oben.
Doch über viele Jahre hatte die Homert etwas von ihrem früheren Reiz verloren. Zwar blieb sie mit 656,1 Metern der höchste Punkt der Region, doch die Aussicht ließ zunehmend zu wünschen übrig. Viele Wanderer entschieden sich deshalb lieber für Wege etwas unterhalb des Gipfels, von denen sich schönere Blicke auf die umliegenden Orte boten.
Die Homert geriet dadurch ein wenig in Vergessenheit.
Doch das ändert sich gerade.
Neue Ausblicke auf dem Homertgipfel
In den vergangenen Monaten hat sich auf der Homert einiges getan. Mit viel Engagement und Herzblut wurde daran gearbeitet, den Gipfel wieder attraktiver zu gestalten.
Bäume und dichter Bewuchs wurden entfernt, Sichtachsen freigelegt und neue Ausblicke geschaffen. Zuletzt waren noch Jochen und Benedikt Nowak im Einsatz, die sich mit großem Engagement an den Arbeiten beteiligten.
Dadurch öffnet sich der Blick vom Gipfel wieder weiter über das Sauerland und auf die umliegenden Höhenzüge.
Die Idee für einen richtigen Rastplatz
Auch an anderer Stelle wurde kräftig angepackt.
Im Rahmen einer Winterwanderung im Februar 2024, organisiert vom Skiclub Grevenstein beziehungsweise von den Betreibern der Ostenberg-Skihütte, entstand die Idee, auf dem Homertgipfel einen richtigen Rastplatz zu errichten.
Denn was dort lange fehlte, war eine gemütliche Sitzgruppe mit Tisch – ein Platz, an dem Wanderer, Radfahrer und Naturfreunde nicht nur kurz stehen bleiben, sondern eine Pause einlegen und die Umgebung in Ruhe genießen können.
Die Planung übernahm Wanderführer Albert Nagel aus Wenholthausen. Nach Gesprächen mit den zuständigen Stellen und Eigentümern konnte das Projekt schließlich auf den Weg gebracht werden.
Ein besonderer Dank gilt der Familie Theo Scholten aus Hagen in Westfalen. Ihr gehört der Gipfelbereich, und sie erteilte die notwendige Zustimmung für den Aufbau des neuen Rastplatzes.
Ein beliebtes Ziel am Sauerland-Höhenflug
Der 656,1 Meter hohe Homertgipfel liegt unmittelbar am Premium-Fernwanderweg Sauerland-Höhenflug.
Bereits nach dem Orkan Kyrill in der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2007 hatten sich rund um den Gipfel neue Ausblicke eröffnet. Wo zuvor dichter Baumbestand die Sicht versperrte, entstanden plötzlich beeindruckende Fernblicke über das Sauerland.
Inzwischen befinden sich auf dem Gipfel eine Liegebank, zwei Übersichtstafeln und ein Gipfelbuch. Dieses liegt geschützt in einem Metallkasten und wurde auf private Initiative hin aufgestellt.
Das Gipfelbuch wird regelmäßig kontrolliert und ausgetauscht, sobald es vollständig gefüllt ist. Viele Einträge zeigen, dass Menschen aus nah und fern die Homert besuchen und ihre Eindrücke gerne festhalten.
Mit dem neuen Rastplatz ist ein weiterer wichtiger Schritt gelungen, um den Gipfel wieder zu einem attraktiven Wander- und Ausflugsziel zu machen.
Viele Unterstützer machten das Projekt möglich
Möglich wurde die Umsetzung durch zahlreiche Förderer, Sponsoren und ehrenamtliche Helfer aus der Region und weit darüber hinaus.
Sie alle unterstützten das Vorhaben finanziell, ideell oder durch tatkräftige Mitarbeit. Die Hilfe kam unter anderem aus Wenholthausen, Grevenstein, Salwey, Freienohl, Wennemen, Bochum, Köln, Olpe und weiteren Orten.
Besonders genannt seien:
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Salwey-Aktiv.de
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die Dorfgemeinschaften Nieder- und Obersalwey
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der Heimatverein Wenholthausen
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die Gemeinde Eslohe
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die Skiclub- und Skiliftgemeinschaft Grevenstein
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die Hüttenwirte der Ostenberg-Skihütte, Paul und Susanne Nagel
Allen Beteiligten gilt ein herzlicher Dank für ihren Einsatz und ihre Unterstützung.
Die nächste Idee: ein Gipfelkreuz für die Homert
Und die Entwicklung der Homert soll weitergehen.
Als nächstes ist ein Gipfelkreuz für den höchsten Punkt des Höhenzuges geplant. Noch steht zunächst nur das Wort „Gipfelkreuz“ auf dem Papier – doch auch der neue Rastplatz begann einmal mit einer Idee.
Vielleicht wird auch dieses Vorhaben mit gemeinschaftlichem Engagement und der Unterstützung vieler Menschen Wirklichkeit.
Die Homert wird wieder zu einem echten Ausflugsziel
Die Homert lebt wieder.
Was lange etwas in Vergessenheit geraten war, entwickelt sich Schritt für Schritt zurück zu einem attraktiven Ziel für Wanderer, Naturfreunde, E-Biker und alle Menschen, die unsere Heimat schätzen.
Die neuen Ausblicke, der Rastplatz, die Liegebank, das Gipfelbuch und die Informationstafeln laden dazu ein, den höchsten Punkt unserer Region neu zu entdecken.
Also: Wann warst du eigentlich das letzte Mal auf der Homert?
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