Mehr als 250 Gäste erleben einen historischen Tag auf 656,1 Metern Höhe
Ein weithin sichtbares Zeichen für Gemeinschaft, Heimatverbundenheit und ehrenamtliches Engagement steht seit Samstag, 1. August 2026, auf dem höchsten Punkt der Homert: Mit einer feierlichen Andacht wurde das neue Gipfelkreuz auf 656,1 Metern Höhe seiner Bestimmung übergeben.
Mehr als 250 Gäste fanden sich zu diesem besonderen Ereignis auf dem Homertgipfel ein. Bei bestem Sommerwetter mit viel Sonnenschein und einem angenehm leichten Wind kamen die Besucherinnen und Besucher aus allen Himmelsrichtungen. Unter anderem machten sich Menschen aus Grevenstein, Meinkenbracht, Wenholthausen, Schliprüthen, Salwey und Bremke auf den Weg zum Gipfel.
Viele von ihnen kamen per Fahrrad oder zu Fuß und verbanden die Einweihung mit einer kleinen Radtour oder Wanderung durch den Naturpark Homert. Zudem konnten Planwagenfahrten vorab gebucht werden. Bereits lange vor Beginn der Veranstaltung füllte sich der Platz rund um das neue Gipfelkreuz.
Und es war tatsächlich ein historischer Moment: Erstmals erhebt sich auf dem höchsten Punkt der Homert ein Gipfelkreuz, das künftig Wanderern, Naturfreunden und Gästen als weithin sichtbares Wahrzeichen dienen soll.
Zahlreiche Ehrengäste gratulierten
Zu Beginn der Feierstunde begrüßte Albert Nagel, Initiator des Projekts „Gipfelkreuz Homert“, die zahlreichen Gäste und Ehrengäste. In mehreren Grußworten würdigten die Rednerinnen und Redner anschließend das große ehrenamtliche Engagement sowie die außergewöhnliche Zusammenarbeit über Orts- und Vereinsgrenzen hinweg. Zu diesem Gipfelkreuz wird es auch ein neues Gipfelbuch geben, verriet Albert Nagel in seiner Ansprache.
Zu den Gratulanten gehörten unter anderem Katja Lutter, Geschäftsführerin der Schmallenberger Sauerland Tourismus GmbH, Doris Schön, zweite stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Eslohe sowie Detlef Lins, Geschäftsführer des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge.
In den Ansprachen wurde immer wieder deutlich, dass ein solches Vorhaben nur durch die Zusammenarbeit vieler Menschen verwirklicht werden kann. Zahlreiche Vereine, Sponsoren, private Spender und ehrenamtliche Helfer hatten das Projekt in den vergangenen Monaten unterstützt.
Pastor Werner Lütkefend weiht das Kreuz
Den feierlichen Höhepunkt bildete eine kurze Andacht mit Pastor Werner Lütkefend. Im Anschluss segnete und weihte der Subsidiar und Pfarrer im Ruhestand das neue Gipfelkreuz.
Für die musikalische Gestaltung der Feierstunde sorgte der MGV Eintracht Salwey. Mit seinen Liedbeiträgen verlieh der Männergesangverein der Einweihung einen würdigen und festlichen Rahmen.
Das rund vier Meter hohe Kreuz aus massivem Eichenholz steht sinnbildlich für den Zusammenhalt in der Region. Es soll künftig nicht nur ein Ziel für Wanderinnen und Wanderer sein, sondern auch einen Ort der Begegnung, des Innehaltens und der Erinnerung schaffen.
Aus einem Rastplatz entstand eine große Idee
Seinen Anfang nahm das Projekt mit der Errichtung eines neuen Rastplatzes auf der Homert. Auf Initiative der Ostenberghütte und des Skiklubs Grevenstein entstand zunächst eine neue Sitzgruppe mit einem zusätzlichen Stehtisch.
Während der Arbeiten entwickelte sich die Idee, den höchsten Punkt der Homert mit einem Gipfelkreuz zu bereichern. Aus dem ersten Gedanken wurde schnell ein gemeinsames Projekt. Zahlreiche engagierte Helfer erklärten sich bereit, das Vorhaben mit ihrer Arbeitskraft, ihrem Fachwissen und viel Herzblut zu unterstützen.
Da sich der Gipfel auf Salweyer Gemarkung befindet, beteiligten sich auch viele Ehrenamtliche aus Salwey an der Umsetzung. In der Schreinerei Hecking entstand unter der Leitung von Josef „Jupp“ Hecking das rund vier Meter hohe Kreuz aus Eichenholz.
Das massive Holz wurde dort sorgfältig zugeschnitten, verarbeitet, geschliffen und für seinen späteren Standort vorbereitet. Anschließend wurde das Kreuz zum Gipfel transportiert und sicher im Boden verankert. Viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit waren notwendig, bis das neue Wahrzeichen schließlich auf der Homert aufgestellt werden konnte.
Ein Fest der Gemeinschaft
Nach dem offiziellen Teil blieben zahlreiche Gäste noch lange auf dem Gipfel. Bei gekühlten Getränken, guten Gesprächen und musikalischer Unterhaltung entwickelte sich ein geselliges Fest inmitten der besonderen Naturkulisse.
Für die weitere musikalische Begleitung sorgten Friedhelm und Rainer Baumhöfer aus Grevenstein mit Gitarre und Akkordeon sowie Jochen Nowak am Akkordeon. Gemeinsam schufen sie eine stimmungsvolle und zugleich gemütliche Atmosphäre.
Die feierliche Einweihung zeigte eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Menschen aus verschiedenen Orten und Vereinen gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Das neue Gipfelkreuz ist deshalb weit mehr als nur ein neues Ausflugsziel. Es ist ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Heimatliebe und gelebtes Ehrenamt.
Der 1. August 2026 wird damit als ein besonderer Tag in der Geschichte der Homert und der umliegenden Ortschaften in Erinnerung bleiben.
In der Salweyer Bildergalerie sind einige Bilder der Einweihung bereits online. [ Jetzt Bilder ansehen ] Ein ausführliches Video erwarten wir dann in den kommenden Tagen. Natürlich geben wir Bescheid. (Bilder für Presse oder andere Webseiten bitte schriftlich anfordern:
PS: Am kommenden Samstag erwartet uns das nächste Fest: Salwey leuchtet - 08.08.2026 - Ab 19.00Uhr in der Dorfmitte in Niedersalwey
